Harrieth Schmed Coleman
Angefangen hat alles nicht als Geschäft, sondern als Gewohnheit.
Seit Jahren mache ich Seifen für den Eigengebrauch – für mich, meinen Mann und unsere Kinder. Zuerst aus Neugier, dann weil mir gefiel, dass ich genau weiss, was drin ist. Ich habe viel ausprobiert: Zutaten, Mengen, Düfte. Manches war nach einer Woche wieder vergessen, anderes ist geblieben und liegt bei uns bis heute am Waschbecken.
Was aus dieser Ausprobiererei übrig geblieben ist, sind die Sorten, die Sie hier finden. Keine davon ist zufällig dabei.
„Wieso verkaufst du das nicht?“
Diese Frage habe ich jahrelang gehört. Von Freundinnen, von Nachbarn, von Besuch, der im Bad war und nachher wissen wollte, wo man diese Seife kaufen kann.
Lange habe ich abgewunken. Im September 2026 habe ich es dann doch gemacht.
Der Name war schnell klar: Enya heisst unsere Tochter. Es schien mir richtig, dass etwas, das in unserer Familie angefangen hat, auch ihren Namen trägt.
Hecho a mano, en casa, con mucho amor.
Von Hand gemacht, zu Hause, mit viel Liebe. Das ist kein Werbespruch, sondern schlicht die Beschreibung des Vorgangs.
Wie eine Seife entsteht
Zutaten aussuchen. Vier bis sechs pro Sorte, mehr nicht. Keine synthetischen Duftstoffe, keine künstlichen Farbstoffe, kein Mikroplastik. Die Farbe kommt von dem, was drin ist – das Gelb von der Kurkuma, das Schwarz von der Aktivkohle.
Erwärmen und veredeln. Die Seifenbasis wird geschmolzen, nicht heisser als nötig. Erst danach kommen Öle, Kräuter, Honig oder Haferflocken dazu, damit nichts verkocht.
Giessen und schneiden. Die Masse kommt in die Form und ruht. Geschnitten wird von Hand. Darum wiegt kein Stück genau gleich viel wie das andere, und darum sind die Gewichtsangaben Richtwerte.
Lust, eine auszuprobieren?
Alle Sorten gibt es in zwei Grössen. Wenn Sie nicht wissen, womit anfangen: Honig und Haferflocken ist die mildeste, Lavendel und Aktivkohle die gründlichste.